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Haus der Wissenschaft präsentiert Ausstellung der Akademie der Wissenschaften zur Langzeitforschung in Hamburg

 

„Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“: Unter dieser Überschrift lädt eine multimedial und interaktiv gestaltete Ausstellung ein, die Vielfalt der Langzeitforschungsprojekte der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu entdecken. Vom 12. März bis zum 20. Juni 2026 werden verborgene Schätze unseres kulturellen Erbes im Haus der Wissenschaft Bremen sichtbar gemacht. Die Ausstellung eröffnen Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorstandsvorsitzender Haus der Wissenschaft e. V., und Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif am 12. März 2026 um 17 Uhr. Die Ausstellung ist für taube Menschen zugänglich.

Wer sind wir? Woher kommen wir? Antworten auf diese Fragen liefert das kulturelle Erbe der Menschheit. Im Akademienprogramm, dem größten Langzeit-Forschungsprogramm Deutschlands für geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung, widmen sich Forschende über einen Zeitraum von 12 bis 25 Jahren besonderen Texten, Sprachen und anderen überlieferten Quellen und machen sie auch digital zugänglich. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg führt derzeit acht Langzeitforschungsprojekte in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hochschule für Musik und Theater München durch. Ihre Themen reichen von antiken Handschriften bis hin zu aktuellen Fragestellungen. Was sie verbindet: Sie schaffen Grundlagen für weitere geisteswissenschaftliche Forschungen national wie international und liefern Erkenntnisse für Gegenwart und Zukunft. Damit sichern diese Projekte Wissen, das sonst verloren geht. Das neuste Projekt „Mittelniederdeutsche Grammatik“ ist in der Ausstellung noch nicht vertreten.

Die Ausstellung bietet einen niedrigschwelligen Zugang für alle Besucherinnen und Besucher:  Großformatige Ausstellungstafeln, Bilder und Ausstellungsobjekte verbinden sich mit Hörstationen und Mitmach-Angeboten zu einem informativ-sinnlichen Einstieg in die Langzeitforschung der Akademie. Die Ausstellung ist in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt und ist damit für taube Menschen zugänglich. Es ist die erste Ausstellung zur geisteswissenschaftlichen Langzeitforschung in Norddeutschland. Bremen gehört zum norddeutschen Einzugsbereich der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: „Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation zu gehen liegt mir als Akademiepräsident sehr am Herzen. Grundlagenforschung verständlich zu erklären ist nicht einfach. Mit dieser Ausstellung eröffnen wir einen direkten Zugang zu den Langzeitforschungsprojekten der Akademie, die geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung zum kulturellen Erbe der Menschheit leisten. Um einen niedrigschwelligen Zugang zu den Themen der Projekte zu ermöglichen, sorgen an den einzelnen Projekt-Stationen die lebensgroßen Bilder von Menschen und Figuren, kombiniert mit Audio-Spuren, für einen beispielhaften und damit leicht verständlichen Zugang zum Projekt-Thema. Ich hoffe, dass die Begegnung mit der Langzeitforschung der Akademie auch dabei hilft, Gegenwartsthemen wie Identitätsbildung, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Wandel besser zu verstehen.“

Entstanden ist die Ausstellung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Akademie im Jahr 2025. Zu sehen war sie bereits vom 16. Oktober bis zum 15. Dezember 2025 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky.

Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ vom 12. März bis zum 20. Juni 2026 im Haus der Wissenschaft Bremen

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr, Samstag 10 – 14 Uhr 
Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg statt und wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 12. März 2026, um 17:00 Uhr eröffnet.

Informationen zum Termin:

Donnerstag, 12. März 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr

Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft Bremen

Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

 
Eröffnung:

• Prof. Dr. Gabriele Clemens, Mitglied des Vorstands der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und Vorsitzende des Ausschusses für Akademievorhaben

• Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorstandsvorsitzender Haus der Wissenschaft e. V.

 
Medienvertreterinnen und -vertreter melden sich bitte bis zum 11. März 2026 unter [Bitte aktivieren Sie Javascript] an.

 
Übersicht über die Langzeitforschungsprojekte der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben.html

 
Landingpage der Ausstellung

https://www.awhamburg.de/magazin/ausstellung-zur-langzeitforschung-in-hamburg.html

 
Begleitprogramm zur Ausstellung

Vorträge in der Reihe „Wissen um 11“:

➤ Samstag, 28. März 2026, um 11:00 Uhr
„Kulturerbe in Krisenzeiten: Strategien zum Schutz und zur Erforschung äthiopischer und eritreischer Manuskriptkultur“
Vortrag: Dr. Nafisa Valieva (Wissenschaftliche Mitarbeiterin vom Langzeitvorhaben „Beta masaheft“)

➤ Samstag, 30. Mai 2026, um 11:00 Uhr
„Zerstörung und Diaspora. Globale Konsequenzen der NS-Verfolgung für die Musikgeschichte“
Vortrag: Prof. Dr. Friedrich Geiger (Projektleiter vom Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“)

Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft Bremen
Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

➤➤ Samstag, 11. April 2026, um 12:00 Uhr 
Führung durch die Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu“ in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Martina Bergmann (DGS-Museumsführerin)
Ausstellungsraum | EG
Eintritt frei
Anmeldung erwünscht unter: [Bitte aktivieren Sie Javascript]

 
Plakat-Motiv-Download honorarfrei nutzbar zu Pressezwecken (Copyright: Nina Tschunantschar © Sándor Szeverényi; AdWHH / Jann Wilken; Indra Manuel, Ethio-SPaRe; 2026 Biblioteca Apostolica Vaticana; Jagiellonian Library; Akademie der Künste, Berlin)

https://www.awhamburg.de/aktuell/presse/pressemitteilungen/detailseite/04-2026-akademie-zeigt-ausstellung-zur-langzeitforschung-in-bremen.html

 
Medienkontakte

zur Ausstellung: Dagmar Penzlin M.A.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Telefon: +49 40 42 94 86 69-24

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zum Haus der Wissenschaft: Maren Zombik

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Haus der Wissenschaft

Sandstraße 4-5 

28195 Bremen

Tel.: +49 421 218 69502

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Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg vereint Spitzenforscherinnen und -forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft in Norddeutschland. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Präsident der Akademie ist seit 2022 Prof. Dr. Mojib Latif. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Grundausstattung der Akademie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.
 

Das Haus der Wissenschaft Bremen

Das Haus der Wissenschaft Bremen bietet Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Informationen zu Wissenschaft und Studium. Zudem bietet es Raum für Tagungen, Konferenzen und Workshops. In der Bremer Innenstadt gelegen, ist es ein Treffpunkt für alle an Wissenschaft Interessierten. Das Land Bremen verfügt über ein großes Forschungspotenzial: Zwei Universitäten, drei Hochschulen sowie hoch angesehene Forschungsinstitute prägen eine lebendige Wissenschaftslandschaft. Auf vielen Gebieten arbeiten diese Einrichtungen vertrauensvoll und zum gegenseitigen Vorteil zusammen. Die Schaltstelle für den Austausch zwischen Wissenschaft und Bevölkerung sowie Schulen, Kunst und Wirtschaft ist das Haus der Wissenschaft. Es wird getragen von 16 Bremer Forschungsinstituten, Universitäten und Hochschulen und unterstützt durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.